Archos macht Mediaplayer zu Internet-Geräten

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Die kleinen Multimedia-Ziegelsteine des französischen Herstellers werden zu “Mobile Internet Devices” (MIDs). Archos selbst nennt sie “Internet Media Tablets”.

Die neue Produktreihe des für Mediaplayer bekannten Herstellers Archos bekommen neue Festplatten und Prozessoren sowie WLAN-Funktionen und Opera-Browser-Software.

Die schlanken Taschencomputer zeigen 800 x 480 Bildpunkte an und kommen in verschiedenen Ausführungen mit unterschiedlich großen Mini-Festplatten und Bildschirmen – das größte Modell mit 320 GByte Fassungsvermögen. Die Produkte heißen Archos 5, Archos 5g und Archos 7.

Als Herzstück kommt nicht, wie bei vielen Herstellern, Intels Atom zum Zug, sondern ARMs “superscalare Cortex-CPU”. Wie bisherige Archos-Player kommen die neuen Geräte mit einem Touchscreen-Display.

Die “Internet Media Tablets” (IMTs) surfen via WLAN und Opera mini im Internet, versenden E-Mails mit eigener Software via Touchscreen-Tastatur, empfangen Pop3- und Imap-Mails und haben alle Musik- und Video-Fähigkeiten ihrer Vorläufer.

Modell 5g kommt mit integriertem HSDPA für schnelle UMTS-Verbindungen, Modelle 5 und 7 brauchen eine kleine Dockingstation und einen HSDPA-USB-Stick. Wie seine Multimedia-Player-Vorgänger können auch die IMTs per Plug-ins nachgerüstet werden, Fotos direkt von der Digitalkamera übertragen oder per USB Daten vom PC übernommen. Auch hier gibt es passende Video-Ein- und Ausgänge, das Gerät ist also auch als digitaler Videorecorder nutzbar.

Das Archos 5 mit 60 GByte großer Festplatte kostet knapp 340 Euro, mit 120 GByte 400 und mit 250 GByte 470 Euro. Das Spitzenmodell Archos 7 ist mit 160 GByte für 450 Euro zu haben, mit 320 GByte für 550 Euro. Zur HSDPA-Variante ist noch kein Preis bekannt, für den “Zubehörschnickschnack” wie DVB-T-Fernsehen oder Navigation hat der Hersteller eine gesonderte Preisliste. (Manfred Kohlen)

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