AMD streut Infos über 2009er Server-Plattform

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In der zweiten Hälfte des nächsten Jahres will der Halbleiterkonzern stärker in den Servermarkt einsteigen. Projekt “Fiorano” soll dabei helfen.

Abgesehen von der 12-Core-Bastelei auf Basis der Quad-Core-Shanghai-CPUs plane AMD, seine neue Serverplattform – die nun auf den frischen Codenamen Fiorano hört – im nächsten Sommer den Unternehmen anzubieten, kündigte Firmensprecher Phil Hughes in einer Telefonkonferenz an. Die Plattform könne sowohl mit Quadcore-Opterons als auch mit dem Next-Generation-45nm-Nachfolger Shanghai zurecht, ergänzte Stephan Schwolow, Sprecher von AMD Deutschland. Ein BIOS-Upgrade reiche da völlig aus.

Die Fähigkeiten von Fiorano? HyperTransport 3 (Chip-zu-Chip-Direktverbindung), neue Virtualisierungsfunktionen (IOMMU) für den Input-Output-Verkehr und Support von PCI Express. DDR-3-Supportwerde nach wie vor frühestens 2010 kommen. Ungewöhnlich: AMD entwickelt für Fiorano einen eigenen Chipsatz, bezieht den also nicht von den langjährigen Partnern Nvidia oder Broadcom. (Ralf Müller)