Microsoft: Windows 7 wird ein reines Client-System

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Server brauche es keinen neuen für den Vista-Nachfolger: Es soll lediglich ein Update für den Windows Server 2008 geben. Angst vor Firmenkundenverlust?

Windows 7 wird nicht in einer Server-Variante existieren, bestätigte ein Microsoft-Sprecher gegenüber dem US-Informationsdienst news.com. So solle eher in Update für den Windows Server 2008 angeboten werden.
Das sei vermutlich erst 2010 so weit- Das Upgrade für den Server habe dann nur ein “R2” hinter dem Namen. Das müsse dann nach Microsofts Server-Roadmap nicht intensiver getestet werden als ein gewöhnliches Service-Pack. Offenbar will MS die Unternehmenskunden nicht mehr mit zu vielen Änderungen belasten – bei Windows Vista ist dies bekanntermaßen schiefgelaufen.

Windows 7 sollte nach ursprünglichen Berichten ein sehr schmales System werden, das von Grund au neu programmiert wird. Nun aber mehren sich die Zeichen, dass derselbe Systemkern wie bei Windows Vista verwendet werden soll. Das solle vermeiden, dass User Umstiegsprobleme haben wie anfangs beim Umstieg von XP auf Vista, erklärte der Sprecher.

Vista allerdings ist nicht gerade ein schlankes System – ob Bill Gates alte Träume von einem kleinen Windows wieder einmal scheitern?

Noch mehr zum künftigen Windows 7 wird man wohl erst auf der Professional Developers Conference im Oktober in Los Angeles erfahren. (Manfred Kohlen)

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