Autodesk wächst fröhlich vor sich hin

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Trotz angespannter Konjunkturlage glänzt der führende CAD-Spezialist mit überaus guten Geschäften und plant daher, weiter zuzukaufen.

Das Unternehmen hatte schon jüngst mehr Geld in der Kasse und meldet auch für den Augenblick einen wunderbaren Geschäftsverlauf. Autodesk erklärt das gute Abschneiden mit seinem starken und diversifizierten Produktangebot. Während das Amerika-Geschäft aufgrund der Erholung in Kanada und einem Rekordquartal in Lateinamerika um 4 Prozent wuchs, kletterten die Erlöse in Schwellenmärkten um stolze 40 Prozent gegenüber Vorjahr. Der Bauboom in Ländern wie China und Indien beschert Autodesk schon 18 Prozent vom Gesamtumsatz.

Gut laufen auch die 3D-Design-Lösungen Inventor, Revit, Civil 3D, NavisWorks, Robobat und Moldflow. Gemeinsam spielten sie 36 Prozent mehr ein (166 Mio. Dollar). Allein die Übernahme von Moldflow brachte der Firma 5 Prozent Wachstum in diesem Feld. Das Geschäft laufe besonders gut, da Firmen mit der Software Prototypen auf dem PC entwickeln und simulieren können, was ihnen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wichtige Entwicklungskosten erspare. Daher brauche Autodesk nicht zu geizen und könne sich weitere Zukäufe leisten. 1 Milliarde sei die Kriegskasse für Übernahmen schon schwer. (Ralf Müller)