Aufgedeckt: Die fiese P2P-Pornofalle (Update)

Allgemein

Wie es aussieht, verbreitet die Porno-Industrie bewusst Filme und urheberrechtlich geschützte Werke per Filesharing, um die lüsternen Downloader in die Falle zu locken.

Schon neulich hatten wir die ersten Indizien einer neuen Abmahnmasche aufgefangen, doch die Sache scheint ernster und professioneller aufgezogen zu sein als gedacht. Heraus kam das jetzt, weil der diesjährige Vertrag eines Pornodarstellers (Künstlername John Stagliano) mit der Evil Angel Productions im Internet auftauchte.

Der Vertrag umfasst immerhin 854 Pornofilme, die laut einer Vertragsklausel absichtlich via P2P-Netze verbreitet werden. Im Auftrag der Evil Angel (bezeichnender Name) stehe dann die Firma DigiProtect aus Frankfurt am Main bereit, um alle Dateien nachzuverfolgen und die Endabnehmer schließlich aufzuspüren und zur Kasse zu bitten. Dabei hagele es nicht nur teure Abmahnungen, sondern auch Anzeigen wegen Verbreitung pornografischer Schriften. Der Rechteinhaber erhält natürlich sein Schärflein vom bösen Spiel, weshalb das ganze ja auch vertraglich festgehalten wurde. Ach ja, der Werbeslogan von DigiProtect: “Turn Piracy into Profit”. (rm)

Gulli