Wärmetauscher für Auto-Auspuff

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Japanische Wissenschaftler erzeugen kostenlosen Strom aus heissen Auspuffgasen.

Um zwei Prozent will das Forscherteam der japanischen Firma Furukawa den Kraftstoffverbrauch unserer Autos senken. Und zwar mit einem mineralischen Wärmetauscher, der in drei Jahren kommerziell erhältlich sein wird. Durch Verwendung von Skutteridid (ein Kobalt-Arsenid mit Nickel- und Eisen-Beimengungen) ertragen es die Thermoelemente, auf der Innenseite auf 720 Grad Celsius erhitzt zu werden, während auf der Aussenseite ein wenig Wasserkühlung zu 50 Grad Celsius führt.

Die Differenz erzeugt trotz der bescheidenen, ja winzigen Grösse der Elemente bis zu 33 Watt. Im aktuellen Prototypen von insgesamt 20 Elementen. Umgerechnet wären das ungefähr sieben Prozent der durch den Auspuff verschleuderten Hitze, die als Elektrizität Verbraucher im Auto antreiben und so merklich zur Verringerung des Spritverbrauchs beitragen kann. [fe]

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