Vodafone plant DSL via Rundfunkfrequenzen

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Um die 10 Prozent der Deutschen haben keinen Breitbandzugang zum Internet. Das will ein Provider im Alleingang ändern – mittels jener Rundfunkfrequenzen, die durch die Digitalisierung frei werden.

Der Mobilfunkkonzern möchte alle unterversorgten Gebiete in Deutschland mit flottem Internet beglücken, kündigte Vodafone-Chef Fritz Joussen am Wochenende im Gespräch mit der FAZ an. Daher bemühe man sich darum, die frei werdenden TV-Frequenzen für Mobilfunk umzuwidmen. Gelänge dies, verpflichte sich Vodafone im Gegenzug, die bisher nicht mit DSL versorgten Gebiete mit schnellen Internetzugängen zu bedenken. Allerdings kritisierte Joussen im Interview auch gleich die zähen Entscheidungswege in der deutschen (Medien-) Politik: “‘Ich befürchte, dass in den nächsten zwei Jahren nichts passiert. Das aber wäre schädlich für den Standort Deutschland.” (Ralf Müller)