Taiwans Wettbewerbskommission ermittelt erneut gegen Microsoft

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Eine Beschwerde einer Konsumentenvereinigung über den Zwang zu Vista brachte die Wettbewerbshüter erneut ins Spiel.

Schon wieder hat die Fair Trade Commission (FTC) in Taiwan Untersuchungen gegen Microsoft in die Wege geleitet.

Diesmal geht es um den Druck zur Vista-Migration – das seien unfaire Wettbewerbspraktiken, beschwert sich die taiwanische Consumer’s Foundation. Deren Beschwerde hatte sich auf die Einstellung des XP-Vertriebs und den Zwang zur Migration auf Windows Vista gerichtet.

Nun will die Behörde prüfen, ob MS eine Monopolstellung im lokalen Software-Markt habe. Nur wenn MS diese Position tatsächlich wettbewerbsverzerrend nutze, könne man rechtlich etwas tun. Mirosofts Versuch, das schleppend laufende Vista mit Macht in den Markt zu drüken, ist den Verbraucherschützern offenbar zuwider.

Schon 2002 wurden die MS-Geschäftspraktiken untersucht, man einigte sich damals auf eine Preissenkung für das Software Assurance-Programm. statt eine Verurteilung (mk)

Meine Meinung: In einem Land wie Taiwan, in dem selbst Ex-Präsident Chen Shui Bien die Windeln seines Enkels auf Steuerzahlerkosten kaufen konnte und nicht verurteilt wurde, wird Microsoft sicher wieder schaffen, für eine kleine Zahlung oder ein Versprechen weiter auf die Vista-Tube zu drücken. (Manfred Kohlen)

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