Keine guten Zeiten bei United Internet

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Björn Stübner, Analyst der WestLB, machte sich am Wochenende Sorgen über den deutschen Provider.

Nach dem bescheidenen Quartalsbericht und der gesenkten Umsatzprognose haben die Marktanalysten ihre Erwartungen an United Internet nach unten korrigiert. Vor allem das DSL-Geschäft, wo der Wettbewerb derzeit sehr intensiv sei, stehe unter Druck. Auch das Online-Marketing laufe nicht rund, denn der schwache Beitrag der Vermarktungstochter Adlink belastete Umsätze und Gewinne des Unternehmens.

Stübner fand aber auch einen Lichtblick: Die Margen entwickeln sich gerade zufriedenstellend. Die vom Management geäußerte Erwartung eines Ergebniswachstums von 20 Prozent für dieses Jahr halte zudem für realistisch. (rm)