Tumult rund um iPhone-UMTS-Probleme (Update)

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Nachdem die Kontaktschwäche des iPhone 3G von zahlreichen internationalen Medien bestätigt wurde, beginnen die Schuldzuweisungen.

Mit der Feststellung, dass es Verbindungsprobleme und eingeschränkte Datenübertragung beim Apple iPhone 3G geben kann, ist es offensichtlich nicht getan. Der Ärger kocht hoch und die Schuldzuweisungen kursieren. Erst wurde mit den Fingern auf die Mobilfunkprovider gezeigt. Da aber das gleiche Problem in verschiedenen Ländern auftrete, ist das kaum wahrscheinlich, was jene dann auch weit von sich wiesen.
Nun geriet der entsprechende 3G-Chip von Infineon in Verdacht. Die Software des Halbleiters soll eine Fehlfunktion haben, was Infineon mittlerweile mit Nachdruck durch Sprecher Günther Gaugler dementierte.
Die Schweden, die das iPhone auseinandernahmen (Bild), sehen eher einen Fehler in der Serienproduktion, also beim Zusammenbauen. Damit wären die Chinesen in der iPhone-Fabrik Schuld. Und was sagt Apple zu dem ganzen Schlamassel? Kein Kommentar! Es gibt immerhin Gerüchte, dass Apple an einem Firmware-Update arbeite, welches die Probleme beseitigen soll. (Ralf Müller)