Britische Regierung will alle Internetdaten speichern

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Unternehmen und Privatpersonen sind durch einen neuen britischen Gesetzesvorschlag bedroht, Datensicherheit kann nicht garantiert werden.

Ein Gesetzesvorschlag der britischen Regierung sorgt aktuell für Aufregung: Unter dem hehren Banner der Bekämpfung von Kinderpornografie sollen sämtliche Internet- und Mobilfunk-Verbindungsdaten für lange Zeit gespeichert werden.

Die Daten würden dann aber nicht etwa nur der Kriminalpolizei Scotland Yard, sondern auch lokalen Gerichten und Polizeistationen, der Gesundheitsbehörde oder selbst der britischen Schulaufsicht offen stehen. Internet-Verbindungsdaten sind nicht nur problematische Bestandteile der Privatsphäre, sondern auch integre Teile von Unternehmenskommunikation. (fe/mk)

Meine Meinung: Die britische Regierung und ihre Behörden haben in der Vergangenheit vielfach bewiesen, dass Datensicherheit im Empire Ihrer Majestät Elizabeth der Zweiten ein Fremdwort darstellt. Damit geraten Unternehmen in Großbritannien sowie Unternehmen, die mit Briten in Geschäftsbeziehung stehen, in die Griffweite ausländischer Hacker. Die krampfhaften Bemühungen um totale Kontrolle und damit Verbrechensverhütung werden somit zum wirtschaftlichen Standortnachteil für europäische Firmen. (Fritz Effenberger)

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