Staatsanwalt ermittelt gegen Freenet-Vorstände

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Die beiden führenden Köpfe des Mobilfunkbetreibers müssen sich wegen Insiderhandels vor Gericht verantworten.

Konkret wird Eckhard Spoerr (Bild), Vorstandschef der Telekomfirma, und Finanzvorstand Axel Krieger von der Hamburger Staatsanwaltschaft vorgeworfen, Insiderhandel betrieben zu haben, also ihr internes Wissen dazu genutzt zu haben, mit Aktiengeschäften nebenher Geld zu verdienen. Dafür drohen im Falle einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Gefängnis.

Die fraglichen Insidergeschäfte sollen schon 2004 vorgekommen sein und jedem der Beschuldigten etwa 1 Million Euro eingebracht haben, behaupten die Staatsanwälte. Spoerr und Krieger ließen durch eine Sprecherin ausrichten, dass diese Vorwürfe unbegründet seien und sie sich vor Gericht als gegenstandslos erweisen würden. Das Verfahren wird 2009 vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Hamburg eröffnet. (Ralf Müller)