SingTel nur noch mit moderateren Tönen

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Währungsschwankungen sorgen für Margendruck beim Staatskonzern aus Singepur. Direkte Folge: Sinkende Gewinne.

Mit den hübsch wachsenden Profiten scheint es bei Singapore Telecommunications (SingTel) erstmal vorüber zu sein. Vor allem die ungünstige Entwicklung der für sie relevanten Währungen in Beziehung zum starken Singapore-Dollar rissen ein Loch in die Bilanz des Konzerns. So reichte im vorigen Quartal auch ein Umsatzwachstum von 5,9 Prozent auf umgerechnet knapp 1,8 Milliarden Euro nicht aus, die Gewinnhöhe vom vorigen Jahr zu erreichen: 5,3 Prozent gaben die Nettoprofite nach und landeten bei 415 Millionen Euro.

Die SingTel-Ergebnisse seien auch durch die weltweit gestiegenen Rohstoffpreise sowie vereinzelt auch schon durch die Zurückhaltung der Verbraucher belastet worden. Für die Zukunft hofft das Telekomunternehmen auf stabile und ausgewogene Währungsverhältnisse in der Region. Vorsorglich geht man nur von einem Wachstum im unteren Prozentbereich aus. Zuwächse von um die 25 Prozent wie in den Vorjahren dürften in der momentanen Marktlage eher unwahrscheinlich sein. (Ralf Müller)