Lenovo baut Schwerlast-Laptop

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Der 17-Zöller mit knapp einem TeraByte-Speicher (RAID 0 und 1) richtet sich an Professionals.

Die praktischen kleinen Klapptops der ThinkPad-Reihe in Ehren, aber mit dem ThinkPad W700 wagt sich der chinesische IBM-Erbe in Gefilde, die bisher den massiven Gaming-Notebooks vorbehalten waren. Der Ansatz ist hier aber nicht Frames pro Sekunde, sondern Farbtreue, Leuchtstärke, und vor allem rohe Rechenleistung: Das W700 kann als erstes Vierkern-Notebook dieses Planeten gelten: unter der nicht ganz so schlanken Haube brummt ein Intel Quad Core 2 Extreme CPU, mit bis zu 8GByte RAM. Als Mobilgrafikchip kommt der NVIDIA Quadro M3700 (oder2700) zum Einsatz, Festplattenspeicher (konventionell oder SSD) lässt sich bis knapp unter ein TeraByte ausbauen.

Mit dem integrierten Wacom Digitizer und und einem Farb-Kalibrierungs-System richtet sich das Gerät vor allem an Grafiker mit wenig Platz auf dem Schreibtisch. Das alles hat natürlich seinen Preis, in der Basisversion wird das W700 knapp 3000 US-Dollar kosten, in Vollausbaustufe auch gerne über 5000. Alleine rumtragen soll man das Ding bestimmt nicht, und über den Stromverbrauch war vorab nichts zu erfahren. [fe]

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ThinkPad W700