EU reserviert Frequenz für sprechende Autos

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KIT, komm mich abholen! Nein, zum Glück denken die Eurokraten nicht an die Kommunikation Hasselhofscher Prägung (Auto zu Alkoholiker) bei ihrem jüngsten Technikplan.

Frequenzen für sprechende Autos? Ja, für miteinander sprechende Autos. Vereinzelte Hersteller schrauben ja schon länger an Systemen, bei denen ein vorausfahrendes Fahrzeug die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer vor Glatteis, Stauende oder Nebel warnt. Und damit nicht jede Marke wieder ihr eigenes Standard-Süppchen kocht, beabsichtigt die Europäische Kommission, eine einheitliche Radiofrequenz für den intermobilen Datenaustausch zu reservieren.

Die Entscheidungsträger aus Brüssel hoffen, dass die Digitaltechnologie mittelfristig helfe, die Quote an Autounfällen (42.000 Tote und 1,6 Millionen Verletzte in 2006 EU-weit) und an Staus zu senken. Nun liegt es an den Herstellern, ihre Kommunikationsversuche in der Praxis umzusetzen – und zwar möglichst markenübergreifend, damit auch wirklich alle die Warnung vor Gefahrenstellen erhalten. Zum Beispiel vor dem Auftauchen von David Hasselhof. (rm)

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