Yahoo-Plan: Mehr Wahlfreiheit für die Kunden

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Schon bald dürfen die Nutzer der Suchmaschine und der angeschlossenen Websites selbst entscheiden, ob und welche der zielgerichteten Werbung sie auf sich einprasseln lassen.

Nach der vielen Kritik an Yahoos Sammelleidenschaft bezüglich persönlicher Daten seiner Kunden – immer mit dem Argument, dem Besucher künftig nur noch jene Werbung zu kredenzen, die ihn auch interessiere – hat der Portalbetreiber nun ein Einsehen. Noch in diesem Monat solle den Benutzern der Yahooseiten erlaubt werden, selber einzugreifen, falls er bestimmte Werbung nicht mehr sehen wolle. “Yahoo versteht, dass das Vertrauen der Nutzer unser größter Asset ist”, gesteht Yahoo-Managerin Anne Toth die Niederlage kleinlaut ein.

Mittlerweile hat auch schon der US-Kongress Untersuchungen gegen diese Art der Behavioral-Werbung eingeleitet. Dabei soll geklärt werden, inwieweit das Sammeln von Nutzerdaten und Profilen mit Datenschutzbestimmungen im Einklang steht. Yahoo-Kunden, die künftig derartige Werbung unterdrücken wollen, müssen dem Privacy-Center auf Yahoo.com einen Besuch abstatten und sich von Hand austragen. (Ralf Müller)