Video enthüllt Iphone-App “I am rich”

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Niemand muss 999 $ ausgeben, um sich “I am rich” zu fühlen. Mal abgesehen davon, dass Apple inzwischen zögert, weitere Iphone-Opfer um diesen Betrag zu prellen.

Neil Pomerleau stellt sich als einer der 8 “I am Rich”-Besitzer vor. Die inzwischen um jeweils 999 $ ärmer sind, weil sie auf “Kaufen” geklickt haben bei einer Anwendung, die nichts anderes macht, als eine Ladung Pixel auf das Jesusphone zu befördern. Neil hält es nun auch noch für klug und angeraten, alle Welt an dieser Erfahrung teilhaben zu lassen.

Er führt vor, wie er die “Anwendung” auf einen Ipod Touch überspielt. “Es ist wirklich ein Kunstwerk”, versichert er mit leicht ironischem Unterton und zeigt dann noch das “geheime Mantra” des App-Entwicklers, das “wir gewöhnlichen Sterblichen nicht zu sehen bekommen”:

I am rich / I deserv it / I am good, / healthy & successful

Hört sich nicht sooo schrecklich geheim an und ist auch noch falsch geschrieben. Mal abgesehen vom künstlerischen Verzicht auf Zeichensetzung.

Unglücklicherweise, so schließt der Video-Enthüller, sei diese komplexe Anwendung mit ihren zahlreichen Features in Apples App-Store nicht mehr zu bekommen. Und droht an, in Kürze eine gecrackte Version zu veröffentlichen.

Von Armin “I am rich” Heinrich könnte selbst Steve Jobs noch einiges lernen. Der muss noch immer mühsam Hardware “Made in China” an die treue Fanbase bringen, um seinen Kontostand weiter nach oben zu drücken. Dem App-Entwickler aus dem niedersächsischen Salzgitter hingegen ist das Kunststück gelungen, ein paar Rotlicht-Pixel in $$$$$ zu verwandeln.

(bk)

“I am rich” Guided Tour (Video)