Hollywood soll Zune retten

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Nach anhaltender Verkaufsflaute verhandelt Microsoft mit Filmstudios über exklusive Inhalte.

Gerüchte, wonach Herstellung und Verkauf des Mediaplayers Zune wegen anhaltenden öffentlichen Desinteresses eingestellt werden sollen, werden von Microsoft konsequent dementiert. Der Player hat sich seit seiner Markteinführung im November 2006 etwas über zwei Millionen mal verkauft. Zum Vergleich: der Apple iPod geht 3,5 Millionen mal über den Ladentisch. Pro Monat. Tatsächlich verhandelt der Anbieter des glücklosen iPod-Konkurrenten derzeit mit Film- und Fernseh-Studios, um exklusiven Content anbieten zu können, also Movies oder Fernsehserien, die nicht über Apples iTunes Shop erhältlich sind.

Im Interview mit Reuters wies Richard Winn, Director of Entertainment Development in der Zune-Abteilung, darauf hin, dass das Gerät eine wichtige Rolle im vernetzten Ökosystem von Microsoft spielen würde, ähnlich wie die Xbox. Im Gegensatz dazu stehen Erkenntnisse des Marktführers Apple, wonach nur drei Prozent der gesamten iPod-Speicherkapazität mit gekauften Downloads befüllt ist – den Rest machen selbst gerippte und kopierte Inhalte aus. [fe]

Reuters