G Data strickt Sicherheits-Tools komplett um

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Das deutsche Sicherheits-Unternehmen hat nach eigenen Angaben seine Software komplett umgestrickt und einige neue Funktionen integriert. Die Generation 2009 der G Data-Produkte wird ab kommender Woche produziert.

G Data Internet Security 2009 kommt im September”, erklärte Firmenchef Dirk Hochstrate gegenüber PC Professionell, fertig programmiert sei es kommende Woche und gehe dann in die Produktion.

Das Programm zeichnet sich durch eine übersichtlichere Oberfläche als die Vorversion aus und ist wesentlich schneller – im Vergleich zur Version 2006 des Programms habe sich die Geschwindigkeit des Viren-Checks sogar verfünffacht. Die Funktion “Fingerprinting” merkt sich Dateiprüfungen von vorher und kann so vermeiden, beim nächsten Scan die Arbeit nochmals vorzunehmen – wenn die Datei in der Zwischenzeit nicht verändert wurde. Bei Dual-Core und Quadcore-CPUs nutzt die Software inzwischen auch die Hardware-Power, um Parallel-Scans vorzunehmen.

Auch die Firewall bemerke man nicht mehr – sie arbeite einfach im Hintergrund, ohne den Nutzer ständig mit Fragen zu nerven. “Wer immer noch die Profi-Einstellungen vornehmen will, kann dies selbstverständlich tun”, ergänzt Pressesprecher Thorsten Urbanski im Gespräch mit PC Professionell. Das allerdings sei anachronistisch und nur etwas für Technik-Freaks. Die aber würden schon deswegen nicht enttäuscht, “weil die bekannten Virentester oft Kriterien haben, die den Nutzer eigentlich nicht interessieren”. Dann behalte man eben die Profi-Menüs.

Neu sei auch eine verbesserte verhaltensbasierte Prüfung von Datenpaketen – so könne man die Technik, die früher den Intrusion-Prevention-Systemen für Netzwerke vorbehalten war, auch zum Schutz des Privat-PCs verwenden.

Und last but not least entfernt eine De-Installationsroutine auch frühere Security-Software, damit sich nicht zwei Systeme in die Quere kommen und blockieren. Urbanski nennt andere Anbieter, die “oft etwas zurücklassen” – auch wenn man die Software mit vorhandenen Mitteln schon entfernt hat. Das Aufräumen soll die neue G-Data-Funktion dem User abnehmen. (Manfred Kohlen)

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