Vor Klage: Facebook an StudiVZ-Kauf gescheitert

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StudiVZ ließ sich nicht von Facebook kaufen – nur deshalb habe das US-Unternehmen das deutsche Portal verklagt.

Die Kollegen vom Inquirer durchsurfen eifrig das Internet nach kontroversen IT-Gerüchten, um sie dann süffisant zu kommentieren. Nun haben sie bei den Kollegen der International Herald Tribune Behauptungen über einen deutschen Fall gefunden, die den Nagel auf den Kopf treffen könnten: Facebook sei nur ein “enttäuschter Kaufinteressent für StudiVZ” gewesen, dem Holzbrinck den Braten aber weggeschnappt habe – und dann sogar noch teurer verkaufen wollte.

Das ” einstige Wunschobjekt der eigenen Kaufbegierde” wurde kurzerhand verklagt und Facebook forderte astronomische Schadensersatz-Summen für angeblich geklaute Webdienste.

Inquirer-Autor Bernd Kling spricht von einem “besonderen Ausmaß von Wut”, das zu der Klage geführt habe. Vielleicht ist es doch eher die Ohnmacht eines hierzulande zehnmal erfolgloseren US-Dienstes? (Manfred Kohlen)

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