Nikon leidet unter sinkenden Preisen

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Die Gewinne beim japanischen Kameraspezialisten knickten gerade um 23 Prozent ein, da die hohen Preise für Digitalkameras nicht mehr zu halten sind.

Der zweitgrößte Kamerahersteller der Welt musste sich im abgelaufenen Quartal mit umgerechnet 107 Millionen Euro Nettogewinn zufrieden geben. Und das, obwohl die Umsätze um 6,4 Prozent auf rund 1,32 Milliarden zulegten.

Einen Gewinneinbruch meldeten übereinstimmend Nikon Corp., Canon Inc. und Olympus Corp., die alle unter sinkenden Erlösen pro Kamera litten. Das hatte nicht nur mit dem Preiskampf im Markt zu tun, sondern auch mit dem starken Yen, der sämtliche Exporte der drei Hersteller belastete. (Ralf Müller)