Google Earth überwacht US-Stromnetz

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Um zu sehen, wie weit der nächste große Blackout seine dunklen Finger über das Land ausstreckt, haben Forscher den Internet-Dienst fix aufgebohrt.

Der Google-Service hat sich schon bei den Themen gefährdete Küstengebiete oder bei der Erdbeben-Lokalisierung nützlich gemacht, nun haben US-Weißkittel (vom Oak Ridge National Lab) die Bilder von Google Earth so mit ihren Daten verknüpft, dass sie das gesamte Energienetz des Landes in Echtzeit überwachen können. Damit dürften sie frühzeitig erkennen, wo der nächste große Blackout lauert, von wo die Katastrophe ausgeht und wie man eventuell wieder Strom ins bekanntlich marode Netzwerk bekommt. Das VERDE-System (Visualizing Energy Resources Dynamically on Earth) könne sogar simulieren, wie sich das gesamte Netz bei bestimmten Wetterbedingungen oder Katastrophen verhalte. Naja, es fällt aus. Was soll es sonst tun? (rm)

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