Heiratsantrag via Google Streetview

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Geht das überhaupt, wo doch die Fotos einige Wochen alt sind? Nur, wenn man den Google-Kamerawagen abpasst. Oder bei Google arbeitet.

Michael Weiss-Malik hatte für seinen weltöffentlichen Heiratsantrag via Streetview einen strategischen Vorteil: Er arbeitet bei Google. Allerdings nicht im Streetview-Team, doch von denen erfuhr er, wann die Mountain-View-Büros für frische Bilder an der Reihe waren und baute sich mit seinem Werbe-Banner entsprechend auf (um ihn herum seine Kollegen). Ob seine Erwählte (Leslie) diese Form der öffentlichen Werbung wirklich schätzte? Völlig egal, denn sie hatte schon zuvor in einer schmucklosen, privaten Stunde ihr Ja in sein Ohr gehaucht. Daher heißt es auf dem Banner ja auch “Proposal 2.0”, denn wie jeder gute Silicon-Valley-Geek wollte Weiss-Malik (kriegt der jetzt mit der Heirat einen Triple-Namen?) unbedingt das Upgrade und in der Wiederholung seines Antrags mehr Aufmerksamkeit erzeugen. Komm Michael, das geht noch besser. Und romantischer. Wir warten auf Proposal 3.0. (rm)

MarryMeLeslie

ValleyWag