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PC Professionell präsentiert:

Oregon Scientific SE-300
Entfernungsmessung ohne GPS

Mit der SE-300 legt Oregon Scientific eine Uhr für Läufer vor, die neben üblichen Trainingsdaten wie Herzfrequenz und Zeit auch die zurückgelegte Entfernung ermittelt – und das ganze ohne GPS. Im Test funktioniert das überraschend gut.

Preiswerte GPS-Alternative

Zwar gibt es einige Puls-Uhren für Läufer, die mit GPS ausgestattet sind, doch diese sind nicht nur vergleichsweise teuer, sondern auch recht groß und haben Probleme beim Empfang des GPS-Signals, wenn das Wetter schlecht oder der Läufer im Wald unter einem Blätterdach unterwegs ist. Als preiswerte Alternative positioniert Oregon Scientific hier seine SE-300, die mit piezoelektrischen Sensoren Beschleunigungen und Geschwindigkeiten erfasst und so den Läufer stetig über seinen Speed und die zurückgelegte Strecke informiert.

Im Test von PC Professionell funktioniert das überraschend gut: nachdem die Uhr auf einer 400-Meter-Strecke kalibriert wurde, können wir bei mehreren Läufen über 10 bis 20 Kilometer nur Abweichungen von maximal 300 Metern feststellen – das ist mehr als akzeptabel. Lediglich die Anzeige der Geschwindigkeit sollte mit Vorsicht genossen werden, erschien sie uns im Test doch selbst bei (gefühlt) gleichmäßigem Tempo als ein wenig zu schwankend.

Eine etwas größere Ungenauigkeit bei der Entfernungsmessung trat auf, als wir das Profil der Trainingstrecke änderten und von flachem Gelände auf Hügel umstiegen – vermutlich weil sich auch der Laufstil des Läufers speziell bei steilen und längeren Anstiegen verändert. Das ist jedoch kein Problem, kann die SE-300 doch drei Benutzerprofile verwalten, so dass sich ein neues Profil anlegen und die Uhr auf einer Bergauf-Strecke neu kalibrieren lässt. Im Test brachte das den gewünschten Erfolg und eine recht genau Messung der Länge der Trainingstrecke.

Leider sitzen die Sensoren für die Geschwindigkeits- und Entfernungsmessung im Brustgurt, so dass die Uhr ohne diesen schnell zur simplen Stopp-Uhr mutiert. Und beim Radfahren können zwar die Puls-Werte vom Brustgurt an die Uhr übermittelt werden, doch für Speed und Streckenlänge liefern die Piezo-Sensoren keine ausreichenden Daten.

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