Die Air Force will ein Holodeck bauen

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Es hat schon einen Grund, weshalb in TV-Serien die Air Force ihren Daumen auf Area 51 und Stargate-Center hat: Jet-Piloten haben ein Faible für die Technik von Morgen.

Ich möchte ein Holodeck. Sie wollen bestimmt auch ein Holodeck. Und Microsoft will schon lange ein Holodeck. Bald. Also in zehn Jahren oder so. Deutlich schneller und zielorientierter ist da das US-Militär unterwegs. Nach deren Medizinern und ihrem ersten Holo-Simulator macht nun die Air Force Ernst: Per Ausschreibung suchen sie gerade nach passenden Technologie-Lieferanten, die ihnen das Holodeck nach ihren Vorgaben bauen. Wichtigster Aspekt dabei: Die virtuelle 3D-Umgebung soll ohne Spezialbrille mit dem bloßen Auge erfassbar sein. Auch brauche es eine elegante Lösung für das interaktive Interface. Ob sich die Militärs von Enterprise und Voyager inspirieren ließen? Überzeugt hat sie bestimmt die Doppelfolge mit den Nazi-Aliens und dem resultierenden Resistance-Training für die Crew. Auf jeden Fall scheint nach Ansicht der US-Militärs die irdische Holographie-Technik weit genug zu sein, um für Trainingszwecke ein sinnvolles Holodeck zu bauen. Und dann dauert es nicht mehr lange, bis Porno- und Entertainment-Business die Technologie übernehmen und verfeinern. Schlechte Nachrichten also für die Tourismus-Industrie. Aber gut für den CO2-Verbrauch. Und für Ästheten, könnten sie doch in ihren Hawaii- oder Monaco-Simulationen die hässlichsten Bausünden ausblenden. Oder Lärm, Gestank, Verschmutzung, betrunkene Engländer, Regentage et cetera (rm)

Gizmodo