Studie: Agenturen glauben an gekaufte Presse

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Eine US-Umfrage zeigt: Firmen kaufen Anzeigenplätze, weil sie sich positive Berichterstattung davon versprechen.

Immerhin 19% (also knapp ein Fünftel) der von Millward Brown im Rahmen einer Studie befragten Marketing-Manager glauben, dass ihr Unternehmen Anzeigenplätze gekauft habe, um damit positivere Presseberichte zu erhalten. Und 10 % denken, ihre Firma hätte eine mündliche Vereinbarung mit der Presse, die allgemein Anzeigenumsätze gegen freundliche Artikel tauscht.

Tatsächlich, und das beleuchten alte Publikations-Hasen sehr schön, handelt es sich hier um die subjektive Weltsicht der Vermarkter und Sales-Manager, die in der Regel nichts mit dem Redaktionsalltag zu tun hat. Nicht, dass es überhaupt noch nie vorgekommen wäre. Bezahlte Artikel sind ein dunkles, wenn auch selten praktiziertes Geheimnis der Branche, aber ein Fünftel der Berichterstattung? Davon träumen Marketing-Mitarbeiter, und verbreiten es, um ihren Job zu sichern.

Apropos: Möchte nicht endlich irgend jemand dem Inquirer Geld anbieten? Nein? Na gut. Ist ja auch nur ein Märchen. [fe]

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