Cyberkriminelle machen keine Sommerferien

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Die Zahl der neuen Schädlinge schoss im Juli heftig nach oben. Cyberkriminelle machen keine Sommerferien, so das Fazit bei G Data.

Stolze 10 6952 Viren, Würmer und Trojaner spürten die Sicherheitsexperten von G Data im Juli 2008 auf. Das waren immerhin 67 Prozent mehr als im Juni und ein deutliches Zeichen dafür, dass die Schadcode-Programmierer keine Sommerpause machen, sondern weiter immer neue Malware entwickeln, um Computer-Nutzer zu attackieren.

Bei den meisten neuen Schädlingen handelte es sich um Trojaner (27,7 Prozent), die damit Backdoors (20,0 Prozent) von der Spitzenposition verdrängen konnten. Auf den Plätzen drei und vier folgen Trojaner-Ableger, anders als Standard-Trojaner Dateien aus dem Internet nachladen (Trojan-Downloader: 13,7 Pprozent) oder sich auf den Diebstahl von Zugangsdaten zu Online-Games spezialisiert haben (Trojan-Gamethief: 10,5 Prozent). Rang fünf geht mit 6,9 Prozent an Adware- und Spyware-Programme. (Daniel Dubsky)