Amazon: Kindle ist ein Erfolg. Wirklich!

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Der Online-Händler wird nicht müde, seinen eigenen E-Reader zum Kassenschlager zu erheben. Jüngste inoffizielle Andeutung: Kindle brachte 100 Millionen ein.

Erst gab es Häme von den US-Magazinen hinsichtlich der nicht mehr so zeitgemäßen Technik und Optik des Geräts, dann meldete Amazon trotzig und wiederholte Male, es sei angeblich ausverkauft, ohne aber jemals Stückzahlen zu nennen. Dann kamen Zweifel bei den Journalisten auf, da kaum ein Gerät in freier Wildbahn zu sehen sei und nun antwortet Amazon (ungefragt), dass Kindle angeblich eine Lizenz zum Gelddrucken sei. Bei Preisen von anfangs 399 und nun 359 Dollar plus den Umsätzen aus E-Book-Downloads wäre es durchaus nachvollziehbar.

Amazon KindleDoch nach wie vor ist unklar, wie viele Geräte Amazon in Wirklichkeit abgesetzt hat. CEO Jeff Bezos spricht immer nur von einem Erfolg, der die Erwartungen übertroffen habe. Lediglich außerhalb der heiligen Amazon-Hallen wird inoffiziell gemunkelt, dass bis heute 240.000 Kindles ausgeliefert worden seien, was zusammen mit der kostenpflichtigen Lektüre sich maximal auf besagte 100 Millionen Dollar addieren könnte.
Auf jeden Fall wird der oft gescholtene Reader nun überarbeitet und soll demnächst in einer frischen Version auf den Markt kommen. Was Kindle 2.0 leistet oder kostet, ist noch geheim. So, wie die wahren Erfolgszahlen. (rm)

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