Shimano: Silizium-Doping für Rennräder

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Mit Mikroelektronik und selbst-steuernden Schaltungselementen will der Rad-Zubehör-Hersteller vordere Plätze erringen.

Nachdem frühe Versuche, elektronische Schaltgetriebe für Fahrräder zu entwickeln, samt und sonders fehlschlugen (zumindest im kommerziellen Sinn), will der nicht völlig unbekannte Hersteller Shimano eine neue Generation auf den Markt bringen. Das Di2 Schaltsystem wurde bereits auf der Tour de France (und womöglich auch anderswo) getestet. Gespeist von einer 7,4 Volt Lithium-Ionen Batterie (die mindestens 1000 Kilometer durchhalten soll), kann das System auf konventionelle Bowdenzüge verzichten.

Statt dessen leiten elektrische Kabel die Schaltbefehle vom Lenker zur servomotorbetriebenen Mechanik weiter. Letztere soll in der Lage sein, sich selbst zu kalibrieren. Was das Teil dann kostet, ist noch nicht raus. Sicher mehr als ein einfaches Rennrad. [fe]

Wired