Olympische Firewall wird niedriger

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China gibt manche Webseiten für die Sportjournalisten in Bejing frei, andere nicht.

Als vor wenigen Tagen die ersten Olympia-Berichterstatter vom dortigen Pressezentrum aus schnell mal im Internet surfen wollten, war das Geschrei gross: man kann ja gar nicht alle Sites aufrufen, vor allem keine regierungskritischen! Obwohl das IOC das versprochen hatte! Naja, was hattet ihr gedacht? Geschäfte machen kann man schliesslich auch ohne Menschrechte. Inzwischen sind manche der ursprünglich geblockten Webadressen wieder für Journalisten zugänglich, so die BBC und die Wikipedia in chinesischer Sprache.

Nach wie vor unauffindbar bleiben Kinderpornografie, Amnesty International und die Pages der Tageszeitung Apple Daily aus Hong Kong. Die deutsche Delegation soll sich laut Berichten des österreichischen Fernsehsenders ORF ein eigenes Virtual Private Network (VPN) gebaut haben, um sämtliche Informationsbedürfnisse erfüllt zu kriegen. China macht sich mit der Aktion aber weiterhin lächerlich, ebenso das IOC. [fe]

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