Apple hat bald mehr Geld als Microsoft

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Der Computerbauer hat in den vergangenen Jahren gigantische Bar-Reserven angehäuft. Bald wird man über 30 Milliarden Dollar auf der Bank haben und damit mehr als Microsoft.

Bei Apple läuft es derzeit ziemlich rund – die Gewinne sprudeln und der Aktienkurs legte seit 2003 um sagenhafte 1474 Prozent zu. Mittlerweile hat das Unternehmen 29,8 Milliarden Dollar auf der hohen Kante und damit schon fast so viel wie Microsoft (23,7 Milliarden Dollar), berichtet die BusinessWeek. Da Quartal für Quartal rund 1 Milliarde Dollar hinzukommen, dürfte man im nächsten Jahr die Marke von 30 Milliarden knacken. Gene Munster von Piper Jaffray rechnet dem Magazin zufolge sogar damit, dass es so weitergeht und Apple in zwei Jahren über 40 Milliarden Dollar an Reserven verfügt.

Das Geld für Übernahmen ausgeben will man bei Apple nicht. Man lege lieber starke Bilanzen vor, um flexibel zu bleiben, erklärte Finanzchef Peter Oppenheimer in diesem Jahr bereits einigen Investoren. Doch einige Experten halten Übernahmen für durchaus sinnvoll, um die Expansion in neue Geschäftsfelder voranzutreiben. Schließlich könnte Apple mit seiner Marketingmacht vielversprechende Technolgien zum Markterfolg führen.

Eine andere Möglichkeit, die laut BusinessWeek diskutiert wird, wäre auch, dass Apple sich verstärkt um Inhalte bemüht und im Musikgeschäft investiert. Man hätte schließlich viel Erfahrung und könnte leicht neue Künstler promoten und Kaufanreize schaffen. Damit könnte Apple den Plattenfirmen zeigen, dass das Musikgeschäft durchaus noch wachsen und profitabler werden könne. (Daniel Dubsky)