IBM baut Tippfehlerkorrektur für Programmierer

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Wird es die beste Erfindung seit der Checksummen-Prüfung? Zumindest könne es ein paar wirklich blöde Fehler frühzeitig eliminieren, verspricht Big Blue.

Der Konzern für überraschende Erfindungen hat mit dem “Rational Software Analyzer” (RSA) ein heißes Eisen im Feuer, um die Herzen der Entwicklergemeinde zu erobern. Gerade Programmierer mit zu flinken Fingern und hastigen Kontrollblicken werden dankbar sein, wenn das Tool vor dem Compiler schnell mal überprüft, ob denn alle Eingaben tatsächlich Sinn machen oder sich nicht einige offensichtliche Tippfehler, Zahlendreher oder Inkonsistenzen eingeschlichen haben. Nur bei Logikfehlern ist dieser Code-Spellchecker machtlos.
Damit könne man also viele Stunden der teuren Fehlersuche in der fertigen Software vorab verhindern. Laut IBM verlieren Firmen an jedem fetten Fehler im fertigen Produkt durchschnittlich 16.000 Dollar. Das sagen sie natürlich auch, um den hohen RSA-Preis von 3.500 Dollar zu rechtfertigen. Eine Server-Edition für eine komplette Entwicklungsschmiede kostet satte 50.000 Dollar. (rm)

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