Toshiba rasselt in die Verlustzone

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Der japanische Elektronikkonzern verlor im vorigen Quartal rund 70 Millionen Euro.

Sein Abgleiten in die roten Zahlen begründet Toshiba vor allem mit dem deutlichen Preisrückgang bei den Halbleitern. “Die japanische Wirtschaft tritt in eine Phase der Verlangsamung ein. Das gilt wohl auch die globale Ökonomie”, begründet Toshiba seine schlechten Zahlen. Immerhin gelang es dem Konzern, die Sparte Digitalprodukte wieder zu stabilisieren. Zu verdanken war dies den Verkaufserfolgen bei TV und Festplatten. Das glich die Pleite beim HD-DVD-Format aus.

Im gleichen Zeitraum des Vorjahres konnte das Unternehmen noch einen Gewinn von 130 Millionen Euro ausweisen. Für das komplette Geschäftsjahr hofft Toshiba allerdings noch, unter dem Strich schwarze Zahlen zu schreiben. Geplant sind insgesamt 775 Millionen Euro Bruttogewinn. (Ralf Müller)