US-Trend: Wireless ist in, DSL out

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Zwei der größten amerikanischen Provider bestätigen, dass der Markt gerade zugunsten von Wireless kippe und nach den Festnetz- bald auch die DSL-Anschlüsse zum Auslaufmodell werden.

Die jüngsten Geschäftszahlen von Verizon Wireless und AT&T dienen den Marktforschern als erstes Indiz, dass der US-Telekom-Markt an einem neuen Scheideweg stehe und sich nun in Richtung Wireless entwickele. So langsam entscheiden sich mehr Verbraucher für Bundles aus Handy, Datenpacket, Wireless-Breitbandzugang und TV-Service, melden die US-Branchenbeobachter.

Verizon und AT&T sind im Mobilfunkbereich fast gleichstark und bringen es nun schon gemeinsam auf 142 Millionen Abnehmer. Am meisten Umsatz bringen jene Kunden, die dazu Wireless-Datenpakete ordern. in diesem Bereich meldet Verizon ein Wachstum von 25 Prozent bzw. umsatzbezogen sogar von 40 Prozent. AT&T schlüsselte diese Zahlen nicht so klar auf, meldet aber auch 50 Prozent mehr Umsatz in diesem Bereich. Abgesehen von den Smartphones und ihrem UMTS-Internetzugang dürften die WiFi-Netze, die in USA gerade verstärkt aufgebaut werden, einen weiteren Schub weg von Festnetz und DSL bringen. Schon jetzt haben die Provider kaum noch Wachstum bei den normalen Breitbandanschlüssen zu verzeichnen. (Ralf Müller)