Sicherheitsexperten warnen vor Web 2.0

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Social Engineering wird in Zeiten von Social Networking zu einer immer größeren Gefahr: Nutzer von StudiVZ, Xing, Facebook, MySpace und Co. sollten besonders vorsichtig sein.

Social Engineering war seit jeher unter den Datendieben ein beliebtes Mittel, um an wertvolle Informationen zu kommen. Dabei nutzen die Cyber-Ganoven menschliche Eigenschaften wie Neugier oder Arglosigkeit, um ihre Opfer zum Klick eines Links oder dem Ausführen einer Datei zu bewegen. Besonders jetzt in Zeiten von Web 2.0 wird dieses Vorgehen immer mehr zu einer Gefahr, warnen die Sicherheitsexperten von Trend Micro. Allein im März 2008 seien 400 Phishing-Kits für Web 2.0-Seiten gefunden wurden.

Um sich vor Social-Engineering-Tricks zu schützen hat der Security-Hersteller eine Liste von wichtigen Punkten zusammengestellt:

alle unerwünschten und suspekten Nachrichten sofort löschen
nur auf Web-Links klicken, wenn diese von einer bekannten Quelle stammen
nur selbst angeforderte Dateianhänge bzw. Anhänge aus bekannter Quelle öffnen
am Arbeitsplatz das Internet-Surfen auf geschäftsbezogene Themen begrenzen
IT-Sicherheitslösungen niemals deaktivieren
für Kinder zusätzlich den Zugang ins Internet altersgemäß einschränken.

Wenn man sich an diese bereits seit einer ganzen Weile bekannten Punkte hält, könne man die Malware-Gefahr deutlich senken – so Trend Micro. (Maxim Roubintchik)