Dell macht in Grün mit Studio Hybrid

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Der ultrakompakte und stromsparende Desktop-PC könnte auf den ersten Blick als externes Laufwerk durchgehen. Er kostet ab 469 Euro.

Er ist nicht nur 80 Prozent kleiner als übliche Desktops, sondern verbraucht durch energiesparende Komponenten um 70 Prozent weniger Strom, wie der Hersteller verspricht. Er geizt dennoch nicht zu sehr mit den Features, die von einem Desktop zu erwarten sind. Der Kleinrechner kommt standardmäßig mit einem HDMI-Ausgang, anstelle des DVD-Brenners der Slot-In-Bauweise gibt es optional Blu-Ray.

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Studio Hybrid setzt auf Intels mobile Dual-Cores (T2390 bis T8100) und integrierte Grafik Mobile 965 Express oder das Grafik-Subsystem Graphics Media Accelerator 3100. 2 GB RAM sind erweiterbar bis zu 4 GB. Die 2,5-Zoll-Festplatten stehen mit 160 bis 320 GB zur Wahl. Weitere Ausgänge: Firewire, 5 USB, Ethernet, DVI, SP/DIF, Card-Reader (8-in-1). Als Betriebssystem fungiert Vista Home Premium, erweitert durch die Software Dell Dock, die nicht zufällig an Apples Dock in OS X erinnert.

Und ebenso wie Apple will auch Dell gerne in die Wohnzimmer. Austauschbare Hüllen machen Studio Hybrid passend für unterschiedliche Wohnumgebungen in sieben verschiedenen Designs: Bamboo, Emerald, Quartz, Ruby, Sapphire, Slate und Topaz. Die Gehäuse messen 210 x 200 x 70 mm.

Dell bekam für diesen Mini-Desktop die Zertifikation Energy Star 4.0. Stark reduziert wurden auch Verpackung und Papierdokumentation. Den zu 95 Prozent wiederverwertbaren PC begleitet ein Recycling-Kit.

(bk)

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Dell Studio Hybrid