Toyota schraubt an neuer Akku-Generation

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Ohne Säure, mit Luft, und fünfmal besser als derzeitige Lithium-Ionen-Zellen. Wir sind gespannt.

Elektroautos sind leider noch nicht wirklich mit den Benzinschluckern aus dem 19. Jahrhundert konkurrenzfähig. Nicht, wenn es um echte Nutzungskriterien wie eben die Reichweite mit einer Energiefüllung geht. Die Ingenieure bei Toyota, bisher mit Hybridmodellen wie dem Prius schon ganz gut im Geschäft, tüfteln derzeit an einer neuen Akku-Technik, die, anders als heutige Nickel-Wasserstoff- oder Lithium-Ionen-Modelle, mit Zink-Elektroden und Sauerstoff funktionieren. Richtig, Sauerstoff wie in “Luft”. Die Testbatterien dieses Typs würden gegenüber bisheriger Li-Ionen-Typen die fünffache Kapazität aufweisen.

Über den Daumen gerechnet wäre das doch genau die Reichweite, die man von einem PKW erwartet, oder? Das Problem an der neuen Technik: derzeitig gibt es nur vergleichweise winzige Zink-Sauerstoff-Batterien, etwa für Hörgeräte, so dass noch eine Menge Arbeit ansteht, bis man mit seinem Toyota rund tausend Kilometer fahren kann, ohne nach einer Steckdose suchen zu müssen. Warten wirs ab. [fe]

Techradar