MPAA gibt sich zur Abwechslung mal nett

Allgemein

Nachdem die bisherigen Versuche, das Piratenunwesen unter Kontrolle zu bringen, im wesentlichen als gescheitert betrachtet werden dürfen, probiert die MPAA es jetzt mal mit einem konstruktiven Angebot.

Vielleicht – so scheint man bei der Motion Picture Association of America zu denken – ist das ja alles nur ein großes Missverständnis, und die Leute finden einfach die legalen Quellen nicht, aus denen sie das gewünschte Filmmaterial saugen könnten.

Also soll es in Bälde eine neue Website geben, auf der man nach Filmtiteln suchen kann und erfährt, wo der entsprechende Streifen im Kino läuft, wo man ihn als DVD kaufen oder leihen kann oder wo man ihn legal als Download bekommt.

Den Anstoß für das Projekt hat eine Studie gegeben, der zufolge es Usern schwerfällt, zwischen legalem und illegalem Online-Content zu unterscheiden – zu oft soll der durchschnittliche, unbedarfte Google-User in dubiosen Ecken des Internets gelandet sein. Und wahrscheinlich hat er sich auch erst Tage nach dem Download kopfkratzend gefragt, weshalb der jetzt eigentlich gratis war … [gk]

Ars Technica