Ehemalige IBM- und Google-Mitarbeiter starten neue Suchmaschine

E-CommerceMarketing

Mit Cuil, sprich: cool, geht eine neue Suchmaschine an den Start, die nicht Links und Traffic auswertet, sondern den Kontext von Seiten und Suchanfragen, um bessere Treffer zu liefern.

Cuil wurde von Tom Costello, seiner Frau Anna Patterson und Russell Power gegründet. Costello arbeitete schon an der Stanford University an der Analyse von Keywords und entwickelte später bei IBM einen Prototypen der Datesuche WebFountain. Patterson und Power waren bei Google angestellt – Patterson baute beim Marktführer den Index und das Rankingsystem mit auf. Weil man das aktuelle System allerdings als zu beschränkt empfand, entwickelte man eine eigene Suche. Die soll mittlerweile mehr als 120 Milliarden Webseiten indexiert haben und auch den Kontext auswerten, in dem die gesuchten Wörter auf den Webseiten vorkommen. Dadurch sollen die Ergebnisse in den Trefferlisten besser zu den Suchanfragen passen, speziell wenn ein Wort mehrere Bedeutungen hat.

Heute ist Cuil offiziell gestartet. Auffällig ist die Präsentation der Suchergebnisse, die sich von anderen Suchmaschinen unterscheidet. So werden die Treffer in drei Spalten aufgelistet – in Tabs und einer Kategorieliste rechts oben zeigt Cuil verwandte Suchen an, die möglicherweise bessere oder andere interessante Treffer liefern. (Daniel Dubsky)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen