MPAA bespitzelte die Piraten

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Der US-Verband MPAA, Rächer der Rechteinhaber, heuerte offenbar 2006 einen Hacker an, um die Betreiber von TorrentSpy auszuspähen.

Nach der guten alten Weisheit, es brauche einen Dieb, um einen Dieb zu fangen, übertrat der so rachsüchtige Verband anscheinend selber legale Grenzen. So scheint MPAA 15.000 Dollar an Robert Anderson gezahlt zu haben, um die E-Mail-Korrespondenz und Geschäftsgeheimnisse der TorrentSpy-Betreiber zu beschaffen.
Für weitere 15.000 Dollar soll Anderson auch angeboten haben, die bürgerlichen Identitäten der Pirate-Bay-Gründer aufzudecken (hehe, dafür braucht es nur Google).
Auf Basis dieser neuen Erkenntnisse hat TorrentSpy-Betreiberfirma Valence Media nun in einem Fall Revision eingelegt. Sicherlich wird die Suchmaschine dadurch nicht wieder ins Leben zurückgeholt werden können, aber es geht der Firma darum, aufzuzeigen, zu welchen Mitteln die Urheberrechts-Lobby greift, um ihren Willen durchzusetzen. Die Valence-Klageschrift soll weitere pikante Details über die MPAA-Geschäfte enthüllen. (rm)

Die MPAA dreht nun völlig ab

TorrentFreak

Gulli

Piratenlüge der MPAA aufgeflogen