Hasbro will auf Facebook losgehen

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Wer vom anstrengenden sozialen Kontakteknüpfen mal eine Pause braucht, griff gern zum eingebauten Scrabulous-Spiel. Nicht mehr lange.

Die Frage, ob Facebook einfach so das Scrabble-Spielprinzip abkupfern und ihre Variante auch noch sehr ähnlich benennen durfte, schwebt schon etwas länger im Raum. Offenbar haben die Spielzeughersteller sich die Sache gründlich überlegt und ihre Anwälte scharf gemacht, um nun die wohlvorbereitete Klage beim Bezirksgericht von New York einzureichen. G-E-R-I-C-H-T-S-V-E-R-F-A-H-R-E-N, senkrecht, doppelter Wortwert. Das wird teuer.
inq_scrabble.jpgScrabulous wurde übrigens von zwei Brüdern gebastelt und von Facebook ohne große Bedenken übernommen und eingebaut. Die Community liebt es (500.000 Spieler pro Tag), wird aber wohl bald darauf verzichten müssen, denn das habe sich Hasbro zum Ziel gesetzt. Natürlich verlangt man auch Schadenersatz – und hier könnte es angesichts der üblichen US-Summen sehr ungemütlich werden für die Brüder mit ihrer kleinen Firma RJ Softwares. Und für Facebook, die einer Aufforderung zur Deaktivierung von Scrabulous bislang nicht nachkamen. (rm)

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