Universal: Dollarkurs schlimmer als Piraten?

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Nicht die bösen Filesharer verhageln der Universal Music Group die Bilanzen, sondern der schwache Dollar.

Wie relativ das Gejammere ist, dass es der Branche schlecht geht, zeigt der genauere Blick in die neuen Geschäftszahlen der Universal Music Group: Da brechen die Umsätze im zweiten Quartal zwar um 5,3 Prozent ein, aber schuld daran ist der Wechselkurs.

Bereinigt man die Zahlen nämlich um die Schwankungen im Devisenkurs, stehen auf  einmal schwarze Zahlen da. Ein Wachstum von drei Prozent im zweiten Quartal und sogar von 4,9 Prozent für das erste Halbjahr hätte man dann erreichen können. Und im Digitalgeschäft wäre die sogar eine Wachstumsrate von 33 Prozent dringewesen.

Aber da der Dollar weiter im Keller bleibt, sehen die Bilanzen nicht so schön aus, wie sie könnten, und da ist der Piraten-Sündenbock schon ganz praktisch … [dj]

musikwoche.de