Infineon will 3000 Stellen streichen

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Um den kriselnden Halbleiterhersteller Infineon wieder auf Kurs zu bringen, soll nun gespart werden. Ein Zehntel der Arbeitsplätze wird abgebaut.

Ein Sparprogramm soll Infineon aus der Krise führen. Wie dieses aussieht, hat der erst im Mai ins Amt gehobene, neue Vorstandsvorsitzende Peter Bauer nun erklärt: man will sich von einem großen Teil der Belegschaft trennen. Laut Financial Times Deutschland sollen 3000 Stellen gestrichen werden – das wäre ein Zehntel aller Arbeitsplätze beim Halbleiterhersteller. »Die Risiken der aktuellen Marktbedingungen, die nachteilige Wechselkursentwicklung und die Anforderungen der Reorganisation an das Unternehmen machen einen Personalabbau unvermeidlich«, zitiert das Wirtschaftsblatt Bauer.

Im zurückliegenden Quartal lag der Konzernfehlbetrag von Infineon bei 592 Millionen Euro, vor allem wegen der angeschlagenen Speicherchiptochter Qimonda, für die man noch immer einen Käufer sucht. (Daniel Dubsky)