Porno-Suche: Bin ich nackt im Netz?

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Frauen auf der Online-Suche nach den eigenen Jugendsünden. Ein findiger Dienstleister erledigt das diskret.

Mit seiner delikaten Geschäftsidee hofft ProComb, sexy viele Dollars einzunehmen. Schließlich verlangen sie pro Pr0n-Recherche 139 US-Scheinchen. Dafür spüren die deutsch-amerikanischen Web-Profis alle mehr oder minder freiwillig entschwundenen Porno-Bildchen, Handy-Clips und Video-Home-Produktionen im weltweiten Datendschungel auf. Dafür setzen sie auf biometrische Merkmale, die sie von ihren meist weiblichen Kunden vom Privat- oder Passfoto abnehmen. Damit lassen sich alle Online-Fotos und -Videos gegenchecken.

inq_pr0nsuche.jpgNatürlich müssen etliche Terabytes durchforstet werden, weshalb eine Recherche schon mal 150 Tage dauern könne. Wird etwas gefunden, kann es der Dienstleister natürlich nicht einfach löschen. Daher wird den Kunden angeboten, gegen alle Verbreiter des Materials rechtlich vorzugehen und massenhaft Abmahnungen zu verschicken. Ob das gegen ein derartig virales Medium hilft? Zumindest füllt es ProComb die Kassen. Und die Arbeit geht da wohl nie aus… (rm)

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