Microsoft trennt Windows- und Internet-Geschäft

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Der Software-Riese organisiert um und spendiert seinen Online-Diensten eine eigene Sparte. Bislang gehörten diese zum gleichen Geschäftsbereich wie Windows.

Im Internet ist Microsoft zwar recht aktiv, kommt allerdings nicht gegen den übermächtigen Suchmaschinenbetreiber Google an, weshalb man nach wie vor versucht Yahoo oder Teile des Portalbetreibers zu übernehmen. Nun will man zudem das Online-Geschäft zu stärken, indem man es in eine eigene Sparte auslagert. Bislang gehörten die Internet-Dienste wie Windows zur Platforms & Services Division (PSD). Künftig gibt es zwei Geschäftsbereiche: Windows/Windows Live und Online Services.

PSD-Chef Kevin Johnson verlässt den Software-Konzern nach 16 Jahren – laut Wall Street Journal heuert er bei Juniper Networks an. Der Bereich Windows/Windows Live wird von Steven Sinofsky, Jon DeVaan und Bill Veghte geführt, die direkt Steve Ballmer unterstellt sind. Für den Internet-Bereich sucht man derzeit noch einen geeigneten Chef, sowohl intern als auch extern. Einstweilen übernimmt Satya Nadella die Leitung. (Daniel Dubsky)