Google startet Wikipedia-Konkurrenten Knol

Allgemein

Google hat seine Wissensplattform Knol offiziell gestartet. Anders als bei der Wikipedia, wird zu jedem Artikel der Name des Autors genannt, und der Autor kann entscheiden, ob er Änderungswünsche anderer User einbaut oder ignoriert.

Seit Ende des vergangenen Jahres testete Google die neue Plattform Knol mit einigen ausgewählten Usern. Nun wird sie für Jedermann geöffnet – hat allerdings noch immer Beta-Status.

Knol, kurz für Knowledge, bezeichnet nicht nur die Plattform als solche, sondern auch die einzelnen Beiträge. Die sind, anders als bei der Wikipedia, einem Autor oder einer Gruppe von Autoren zugeordnet, die auch namentlich genannt werden. Jeder Leser kann Vorschläge zur Verbesserung eines Knols machen. Ob die allerdings eingebaut werden, entscheidet der Autor – schließlich steht sein Name unter dem Artikel. Man gehe davon aus, dass es zu einem Thema mehrere Knols geben werde, schreibt Google in seinem Weblog.

Die Autoren können entscheiden, ob sie ihre Knols unter eine Creative Commons Lizenz stellen oder alle Rechte behalten wollen. Zudem können Sie Google via AdSense zum Knol passenden Anzeigen einblenden lassen und werden an den Werbeumsätzen beteiligt. (Daniel Dubsky)