Telekom: Betriebsbedingte Kündigungen bei T-Systems

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Um ihre Geschäftskundensparte T-Systems auf Erfolg zu trimmen, baut die Telekom dort kräftig um. Erstmals könnte es sogar betriebsbedingte Kündigungen geben.

Noch im März betonte Reinhard Clemens, Chef von T-Systems, bis zu 4000 Stellen sollten sozialverträglich abgebaut werden. Nun kann man sich allerdings auch betriebsbedingte Kündigungen vorstellen – man hat allerdings erst einmal ein neues Abfindungsprogramm aufgelegt, um Mitarbeiter zum freiwilligen Weggang zu bewegen.

Der Umbau bei T-Systems schreite voran, sagte Clemens jetzt, es gäbe allerdings noch viel zu tun. »Wir müssen uns auf diesem Weg auch von Mitarbeitern trennen. Da will ich niemandem ein X für ein U vormachen. Natürlich arbeiten wir mit allen Kräften daran, diesen Umbau so sozialverträglich wie möglich zu gestalten. Sollten die sozialverträglichen Maßnahmen allerdings nicht ausreichen, kann ich in letzter Konsequenz betriebsbedingte Kündigungen nicht ausschließen«, so Clemens weiter.

Ziel ist es, T-Systems stärker auf Informations- und Kommunikationstechnologie-Dienstleistungen auszurichten und nach den  Umsatz- und Gewinnrückgängen des letzten Jahres die Kosten zu senken. Dazu soll wie schon so oft in der Vergangenheit der Stellenabbau beitragen. Es wäre allerdings das erste Mal, das es zu betriebsbedingten Kündigungen kommt. Zwar hat die Telekom seit ihrer Privatisierung mehrere 10 000 Stellen gestrichen, dies jedoch bislang immer über Sozialprogramme erreicht. (Daniel Dubsky)