Vertrauen ist gut, Selbergucken ist besser

Allgemein

Das im wahrsten Sinne des Wortes blinde Vertrauen in Navigationsgeräte soll in Großbritannien bereits zu 300.000 Verkehrsunfällen geführt haben,wie die Studie eines Versicherungsunternehmens zeigt.

Darüber hinaus vermeldet die Versicherungsgesellschaft Direct Line, die die Untersuchung zusammen mit dem Mirror durchgeführt hat, dass 1,5 Millionen Autofahrer auf Anweisung ihres elektronischen Beifahrers gefährliche Verkehrsmanöver durchgeführt hätten, wozu Glanzstücke wie das Überqueren von Bahnübergängen bei Annäherung von Schnellzügen oder LKW-Wendemanöver auf stark befahrenen Straßen unter Zerquetschen von unbeteiligten Fahrzeugen gehören.

Und was könnte man da besser machen (außer natürlich die Strafen zu verschärfen, wie es die britische Regierung bereits getan hat)? “Wenn ein Navigationssystem ein Anweisung gibt, die für andere Verkehrsteilnehmer wahrscheinlich gefährlich ist, sollte man sie ignorieren”, meine eine Sprecherin von Direct Line – gut, dass das mal jemand gesagt hat. [Emma Hughes / gk]

The Inquirer UK