Studie: Radikale IT-Modernisierung

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Eine neue Art von IT-Administration fordert die Gartner Group. Den Technik-Manager mit strategischem Weitblick.

Harte Arbeit reicht nicht mehr. IT-Unternehmen, die in Zukunft bestehen wollen, müssen vor allem die Modernisierung ihrer IT im Auge haben und als ununterbrochenen Prozess begreifen. Das ist die Botschaft einer gerade veröffentlichten Analyse des Marktforschungsinstituts Gartner Group.  

Die Botschaft kling zunächst banal und altbekannt. Doch bei genauerem Lesen zeigt sich, dass es den Gartner-Analysten um mehr geht als nur um das turnusmäßige Austauschen der Arbeitsplatz-PCs oder die Anschaffung von Notebooks an mobile Mitarbeiter. 

Gartner versucht den Begriff IT-Modernisierung neu und wesentlich umfassender als bisher zu definieren. Es gehe darum, die ganze IT-Kultur der Firma so zu gestalten, dass die ständige Anpassung an immer schneller wechselnde Business-Anforderungen möglich werde. 

Dieser Prozess erfordere die Einrichtung eines eigenen Projektmanagement-Büros, (Project Management Office, PMO). Das PMO soll sich ausschließlich um die Modernisierung der IT kümmern. Dabei soll es nicht nur die Technik im Auge haben, sondern auch die Unternehmensstrategie und die damit verbundenen Business-Anforderungen.

Also eine Art Super-IT-Administrator. Mit Volkswirtschaftsstudium und napoleonischem Weitblick.  

Gartner schlägt vor, das Projektmanagement-Büro außerhalb des Betriebs zu platzieren, um dessen Unabhängigkeit zu stärken.
(Mehmet Toprak)
Bild: Dell