Sony Ericsson entlässt 2.000 Leute

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Nach schlechten Quartalszahlen legt der japanisch-schwedische Handyhersteller den Spargang ein.

Sony Ericsson kam im weltweiten Handymarkt unter die Räder. Der harte Konkurrenzkampf, schwindende Margen und ein Verkaufseinbruch bei den Smartphones ließen die Marke auf den fünften Rang im Markt zurückfallen, bezogen auf die Stückzahlen. Es führen Nokia, Samsung, Motorola und LG Electronics. Ungünstige Wechselkurse und Inflation waren auch nicht hilfreich, so der Konzern.

Innerhalb von zwölf Monaten rutschte Sony Ericsson von einem 220-Millionen-Euro-Quartalsgewinn ab auf die Null-Linie: Operativ ergab sich ein leichtes Minus von 3,2 Millionen, bilanziell waren es auch nur 6 Millionen Euro Gewinn. Ein inakzeptables Ergebnis für einen Konzern dieser Größenordnung. Zudem flachte der Umsatz im gleichen Zeitraum um 9 Prozent ab, und zwar von 3,11 auf 2,82 Milliarden Euro. Das dritte Quartal zeige keine Verbesserung der Situation. Nun soll die Firma umstrukturieren, 300 Millionen Euro Kosten jährlich einsparen und 2.000 Mitarbeiter (von 11.900) vor die Tür setzen. (Ralf Müller)